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Dynamische Zervikale Stabilisierung Interlaminare Technologien coflex™ Stabilisierung Kontrollierte Bewegung OP-Technik Fallbeispiele Spezifische Indikation Produktinformation Patienteninformation coflex-F™ Dynamische Lumbale Stabilisierung

1. Vorbereitung

Der Patient wird in Bauch- oder Knie-Ellenbogenlage auf dem OP-Tisch gelagert. Eine neutrale Position oder eine leichte Kyphose kann für die chirurgische Dekompression sowie für eine angemessene interspinöse Distraktion von Vorteil sein.
Nach medialer Hautinzision wird die Fascia lumbosacralis dargestellt. Nach (einseitiger) Inzision der Faszie wird die Muskulatur von den Dornfortsätzen abgeschoben, das Ligamentum Flavum in der zu dekomprimierenden Etage wird dargestellt.

Je nach Päferenz des Chirurgen kann zunächst einseitig die Dekompression im Spinalkanal erfolgen, es kann aber auch die Muskulatur der Gegenseite bereits abgeschoben werden. Dazu wird das Ligamentum supraspinale von den Spitzen der Dornfortsätze mit dem Skalpell abgelöst und mit einem langen Langenbeckhaken zur Gegenseite gehalten. Nun kann eine Wundspreizer oder ein um 90° gedrehtes Spekulum beidseits der Dornfortsätze eingesetzt werden.

Anschliessend wird das Ligamentum interspinale mit dem Luer reseziert bis hinunter auf das Ligamentum flavum in der Mittellinie.


2. Mikrochirurgische Dekompression

Aus der Mittellinie her beginnend kann die mikrochirurgische Dekompression erfolgen. Insbesondere bei hochgradigen Stenosen hat sich der Zugang in den Spinalkanal über die Mittellinie bewährt, es wird das gelbe Band inzidiert und schrittweise nach lateral reseziert.


3. Vorbereitung der Implantationsstelle

Für die Auswahl der passenden Implantatgrösse stehen Probeimplantate zur Verfügung.

Probeimplantate werden eingesetzt, um einen festen Sitz des Implantats zwischen den Dornfortsätzen zu erreichen. Es empfiehlt sich, etwas Corticalis von den aneinander zugewandten Seiten der Dornfortsätze zu resezieren, um einen flächigen Kontakt zur Implantatoberfläche herzustellen und eine Knochenreaktion zu ermöglichen.

Eine Distraktion im Bereich der Dornfortsätze darf keinesfalls zur Kyphosierung des Segments führen.

Um eine angemessene Insertionstiefe für das Implantat zu erreichen, kann etwas Knochengewebe der Bögen entfernt werden.


4. Einsetzen des Implantats

Das Implantat wird mit Hilfe des Einsetzinstruments und unter Verwendung eines Hammers eingebracht. Die Flügel des Implantats müssen nach dem Einbringen über einen festen Knochenkontakt mit den Dornfortsätzen verfügen. Dieses kann durch Verpressen der Flügel unter Zuhilfenahme einer Zange erreicht werden.
Die optimale (Tiefen-) Position des Implantats ist dann gegeben, wenn mit einem abgewinkelten Nervenhäkchen ein Abstand von 3-4mm zwischen Implantat und Dura ertastet werden kann. Bei der Rekonstruktion des Bandapparats wird das Ligamentum supraspinale an den Dornfortsätzen angeheftet, gleichzeitig wird die Naht zum Verschluss der Fascia lumbosacralis benutzt. Je nach Präferenz des Chirurgen kann eine Drainage gelegt werden, die Haut wird in üblicher Weise verschlossen.

Bisegmentale Implantation

Ist eine Dekompression in zwei Ebenen indiziert, müssen die Implantate nacheinander caudal beginnend in der richtigen Tiefe platziert werden. Es ist darauf zu achten, dass sich die beiden Flügelpaare nicht berühren oder überlappen.


  • Presse
  • 29.03.2010
    PARADIGM SPINE
    COMPLETES ENROLLMENT
    IN PIVOTAL CLINICAL
    STUDY OF COFLEX®
    INTERLAMINAR TECHNOLOGY

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